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Grosse Scheidegg
Fahrer: daski (SUI)
Datum: 16.07.2006
Wetter: Sonne und warm
Kilometer: 80
Ach war das schön.. (und hart!)
Sonntagmorgen 6:00 Uhr von zu Hause in Ringgenberg losgefahren. Bei bereits um 20 Grad, dem Brienzersee entlang. Bis Brienz (KM 17) sah ich gerade Mal 2 fahrende Autos. 1 Motorrad, 2 Fussgänger und ein Bauer mit Tabackpfeife auf einem Holzbänkchen.
Auf den schmalen Strässchen (Fahrradweg) ging es dann nach Meiringen. Auch da kein Verkehr, ausser ein paar Mountain Biker und ein Reiseradler mit Gepäck, die ich einholte.
Nach knapp einer Stunde fuhr ich an Meiringen vorbei, da war es dann vorbei mit dem angenehmen Teil. Der erste Teil des Anstieges zur Grossen Scheidegg ist enorm steil.
Genau nach 2 Stunden passierte ich Rosenlaui. Dort steht ein grosses Hotel. Hier machen Leute Urlaub, die wiklich abschalten wollen.. oder wandern ;-)
Knappe 10 Minuten später, nach einem kleinen Flachstück, folgte bereits die Scharzwald Alp und ich wusste genau was mir jetzt blüht, denn nun folgte der steilste Abschnitt des Tages. Eigentlich nicht geeignet für Fahrer mit 2 Kettenrädern am Fahrrad und einer dreistelligen Trainingskilometer Zahl. Aber auch den Teil brachte ich ohne Edeldomestiken hinter mich.
Das Finale zur grossen Scheidegg ist dann nicht mehr ganz soooo steil, aber doch noch steil.. und das regelmässig... ;-)
Nach 2 Stunden und 53 Minuten stand ich ganz oben, da wo es bereits von Japanern (und ein paar anderen nationen) wimmelte. Eine grosse Gruppe Mountain Biker machte sich gerade bereit für die Abfahrt in die Richtung, wo ich gerade hochgekommen bin.
Das kümmerte mich aber wenig, denn ich freute mich auch bereits auf meine Lieblingsdisziplin... die Abfahrt nach Grindelwald. Ich merkte aber bereits nach der 2.Kurve, dass heute Vorsicht angesagt ist, als nix mit "runterbrettern", denn von unten kamen ganz viele Biker und Bikerinnen, die wohl zu der Gruppe gehörten, die bereits oben wartet. Einige Schlangenlinienfahrer, hatten entweder schon ein paar Promille intus, oder waren einfach etwas angeschlagen. Aber der Anstieg von der Seite ist echt auch nicht ohne.
Ich schlängelte mich also bis nach Grindelwald durch wo es abermals von Touristen wimmelte.
Nun fehlte noch das letzte Teilstück nach Interlaken und dann die kleine Steigung nach Goldswil und nach Hause im schönen Ringgenberg, das ich nach exakt 3.58 erreichte.
Das werde ich nun öfters machen, früh raus und vor dem Mittag bereits wieder zu hause. (zumindest versuche ich es)
