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Info: zum Doping LiVE-Ticker | Weitere Doping News

Dueñas und Piepoli geben Doping zu, Universidad de Extremadura bot Teams Dopinghilfe an




Es gibt wieder Neues von den Dopingfällen dieser Tour de France zu berichten. Moises Dueñas Nevado und Leonardo Piepoli haben zugegeben, gedopt zu haben, während Riccardo Ricco an der Richtigkeit der Tests zweifelt. Und die Universität von Extremadura hat meheren Mannschaften angeboten, sie beim Dopen zu unterstützen.

Moises Dueñas Nevado packt aus
Der auf der 4. Etappe als Erster dieser Tour positiv getestete Spanier von Barloworld hat gegenüber einem Ermittlungsrichter in Tarbes heute zugegeben, mit Epo gedopt zu haben. 2.000 € zahlte der 27-jährige Dueñas seinem privaten Arzt Jesús Losa, der ihn mit den illegalen Produkten versorgte. Bonuszahlungen an den Mediziner seien bei entsprechenden Erfolgen fällig gewesen. Losa bestritt diese Vorwürfe umgehend. Sein Teamarzt habe nichts von seinem Doping gewusst, bekräftigte Dueñas. Barloworld hat bereits angekündigt, sich unmittelbar nach der Tour de France als Sponsor des Teams zurückzuziehen.
-> Der Dopingfall Dueñas Nevado

Auch Leonardo Piepoli gibt Doping zu
Noch ohne positiven Test ist der 36-jährige Leonardo Piepoli, Sieger der Bergetappe am 10. Tag der Tour de France. Nach dem positiven Test von Riccardo Ricco zog sein Team Saunier Duval die gesamte Mannschaft zurück und entließ kurz darauf sowohl Ricco als auch Piepoli. Letzterer gab mit den Worten "Ich habe das gleiche gemacht wie Riccardo" Doping mit der EPO-Variante CERA zu. Auch Saunier Duval zieht nun ein Ende der Sponsorentätigkeit in Erwägung.

Riccardo Ricco beteurt seine Unschuld
Der zweifache Tour-Etappensieger Ricco dagegen beteuert weiterhin seine Unschuld und zweifelt die Gültigkeit seiner positiven A-Probe an. Er hofft noch darauf, dass die Kontrolle der B-Probe ihn entlastet. Eine Kampfansage machte der 24-jährige bereits, wolle stärker zurückkehren als zuvor.
-> Der Dopingfall Riccardo Ricco

Universidad de Extremadura bot Teams Unterstützung beim Dopen an
Die spanische Universität von Extremadura hat Anfang dieses Jahres mehreren Teams, darunter Gerolsteiner und Milram, Hilfe zum Dopen angeboten. Man wollte die Fahrer mit Steroiden und anderen Mitteln unter mehrfachen Kontrollen an Grenzwerte heran dopen. 50 € pro Fahrer und Test wollte die Universität berechnen, so berichtet Hans-Michael Holczer, Teamchef von Gerolsteiner, der die Offerte im Februar erhielt und gleich an die Weltantidopingagentur WADA weiterleitete, welche nun die spanischen Behörden einschalten will.





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